Zürich Marathon - Wie ein Schweizer Uhrwerk

Zum 8. Mal nahm ich dieses Jahr am Zürich Marathon teil. Für mich sollte es ein Testlauf oder ein Formtest werden, da ich mit dem Porto Marathon mein Qualifikationsrennen für den Comrades Marathon bereits in der Tasche hatte. Philippe brauchte diesen Lauf als Qualifikationswettkampf für den Lauf in Südafrika.

Es zeichnete sich ab, dass es wettermässig ideale Wettkampfbedingungen geben würde, auch wenn es vor dem Start noch sehr kühl war und ich kalte Füsse hatte. Trotzdem entschieden wir uns Kurz-Kurz zu laufen. Ich reihte mich vor den 3h30m-Läufern ein, da ich nicht mit der Meute um den Pacemaker rennen wollte. Um 8:30h ertönte der Startschuss und los ging es. Zuerst gab es eine 10km-Schlaufe in der Innenstadt zu absolvieren, bevor es dann am Zürichsee entlang nach Meilen und wieder zurück ging.

Die ersten 15km lief ich locker, ohne dass ich irgendetwas von Anstrengung spürte. Die vielen Fans an der Strecke motivierten sehr und als dann auch noch unsere Freunde als Helfer und Fans an der Strecke waren, beflügelte das gleich nochmals. Nach 15km war ich langsam eingelaufen und realisierte, dass ich recht flott aber regelmässig unterwegs war. Das war auch nach dem Halbmarathon und nach 30km noch der Fall. Ich horchte in mich hinein und merkte, dass meine Lunge immer noch fit war, jedoch die Beine langsam von den Strapazen etwas gekennzeichnet waren. Dank dem tollen Publikum und der an diesem Tag offensichtlich vorhandenen mentalen Stärke konnte ich die Pace bis ins Ziel, welches ich nach 3h23m erreichte, durchziehen. Ein derart regelmässiges Rennen ist mir wohl noch nie gelungen, lagen die beiden Halbmarathonzeiten doch nur rund 20 Sekunden auseinander.

Philippe wollte sich nicht voll auspowern und liess es auf der zweiten Streckenhälfte etwas lockerer angehen. Er fand sogar noch Zeit sich mit den Fans an der Strecke zu unterhalten. Sein Ziel war unter 3h20m zu laufen, damit er am Comrades Marathon in den für ihn passenden Startblock eingeteilt wird. Dies gelang ihm mit einer Zeit von 3h18m perfekt.

Track.

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Kathrin (Mittwoch, 29 April 2015 16:37)

    Super Ursi wie Du Deine Strategie umsetzen kannst. Alles klingt so locker und selbstverständlich, als würde sich das Uhrwerk automatisch auf die Leserin übertragen... Hihihi, Dein rhythmisches Motörchen würde ich ohne zu zögern annehmen. Ich wünsche Dir eine weiterhin gelingende Saison und bin gespannt, was Du über Deine Erfahrungen beim Comrades-Marathon berichten wirst!

  • #2

    Fae Gillie (Montag, 06 Februar 2017 02:45)


    Hello there! I could have sworn I've been to this website before but after reading through some of the post I realized it's new to me. Nonetheless, I'm definitely glad I found it and I'll be bookmarking and checking back often!

  • #3

    Belle Miga (Montag, 06 Februar 2017 13:45)


    We're a group of volunteers and starting a new scheme in our community. Your website offered us with valuable information to work on. You've done a formidable job and our whole community will be thankful to you.