Petra am Ironman South-Africa 2013

Unsere 10-tägigen Ferien begannen mit einem Nachtflug von Zürich via Paris-Johannesburg nach Port Elizabeth. Dort angekommen nahmen wir unser Mietfahrzeug entgegen und fuhren zu unserem Hotel. Nun hatten wir noch einige Tage um uns für den Ironman vorzubereiten. In jeder Disziplin nochmals kurz bewegen und dann ausruhen. Am Donnerstag sämtliche Startunterlagen abholen und dann ab an die Expo um shoppen zu gehen.

Samstag: Sämtliche Rad-und Laufutensilien in die Plastiksäcke stopfen und dann ab mit dem Rad zum Check-in. Nur noch wenige Stunden trennten uns von dem Rennstart zum Ironman South-Africa.

 

Renntag: Sonntag, 14.04.2013, 0400h. Der Wecker holt uns aus dem Schlaf. Gemütlich noch Frühstücken und die letzten Rennvorbereitung in der Wechselzone erledigen. Dann hiess es, ab nach vorne an den Strand. Wir wurden von tanzenden Einheimischen und Cheerleaders empfangen. Die Nationalhymne, noch ein letztes „Good Luck“ vom Stadtpräsidenten und dann der Startschuss aus der Kanone. 1700 Athleten begaben sich auf einen sportlichen langen Tag. Das Schwimmen bei so vielen Athleten ist gar nicht so einfach. Ich musste einige Schläge einstecken. Auf der 2. Schwimmrunde hatten wir noch ziemlich Wellengang. Die anschliessende Radstrecke (3x60km) war ziemlich wellig. Der grobe Asphalt und Gegenwind bremste mich ziemlich. Nach 5:58h Radzeit, dann endlich Laufen. Links und rechts der Laufstrecke hatte es sehr viele Zuschauer welche die Athleten lautstark anfeuerten. So machte das Laufen richtig Spass. Nach 11:59:30h überquerte ich überglücklich die Ziellinie, was für ein Gefühl. Ich bin im Ziel und dies ohne Schmerzen und Krämpfe, wow 

Für mich war der Ironman South-Africa der 2. Langdistanz-Triathlon und auch der schönste Wettkampf, welcher ich erleben durfte. Das Rennen war durch und durch perfekt organisiert. Die schöne Landschaft und die vielen lautstarken Zuschauer lösten bei jeden Athleten Emotionen aus. Was für eine Stimmung.

 

IRONMAN Europe sagt: IRONMAN ist kein Rennen, sondern eine Einstellung zum Leben. „Anything is Possible – „Alles ist möglich“, ist das Credo, das uns alle verbindet. Seit nunmehr 35 Jahren stellen sich IRONMAN-Athleten einer Herausforderung, die inzwischen als das härteste Ein-Tages-Ausdauerevent der Welt bezeichnet wird. Es ist ein Sport, der von Werten lebt: Sportsgeist, Kameradschaft, Durchhaltevermögen. Es sind vier Worte, die einen Sportler nach 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,1 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen für immer verändern: „You are an IRONMAN – Du bist ein IRONMAN.“

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Kommentare: 1
  • #1

    kathrin (Sonntag, 19 Mai 2013 00:03)

    Liebe Petra
    Chapeau - Du bist grandios! Der IRONMAN als Lebenseinstellung kann ich nicht "gelebt" unterstreichen, im Zusammenhang mit Sporterlebnissen denke ich ähnlich: Unglaublich, was Sport zu bewirken vermag.
    Geniesse Deinen Erfolg und Dein Leben.
    Herzlich